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Die japanische Anti-Atom-Bewegung ruft für Samstag, den 11. Februar, zu einer Großdemonstration in Tokio und zu weiteren Demos an AKW-Standorten auf. Ganz bewusst finden diese Proteste nicht am 11. März, sondern einen Monat früher statt, denn im März wird die Trauer um die Opfer des Tsunamis im Mittelpunkt stehen und nicht die Atompolitik.
Wir rufen dazu auf, am Samstag, 11. Februar, in möglichst vielen Orten bundesweit mit Mahnwachen die Verbundenheit mit den Protesten in Japan herzustellen und dort gleichzeitig für die zentralen Proteste in Deutschland am 11.3. zu werben.
Am Frauenfeld soll zwischen dem heutigen EDEKA Markt und der heutigen Post ein neuer Markt mit deutlich erhöhter Verkaufsfläche errichtet werden. Kik und der Getränkemarkt müssen dafür weichen.

Luftbild mit geplanten Gebäude
Der Grundstückseigentümer möchte den neuen Markt so groß wie möglich errichten, so groß, dass ein Grundstück nicht ausreicht und so groß, dass die Genehmigung für ein Sondergebiet eingeholt werden muss.
Betroffen sind die Grundstücke 108/28, 108/27 und die daran nach Nord-Westen angrenzende Fläche. Das heißt, die heute als Bolzplatz und für die Hagele genutzte Fläche wird überbaut und der querende Rad- und Fußweg wird verlagert auf einen Bereich, in dem laut dem derzeit gültigen Bebauungsplan eine Bepflanzung vorzunehmen ist.
Ja wahrlich, auf „unseren neuen Plärrer“, dieses „Schmuckstück“, diesen „Magneten“, - Novemberausgabe des Steckalaswald auf Seite 11-, muss man unbedingt hinweisen. Auch der Zusatz „neu“ am Hinweisschild zum Plärrer bei der Obikreuzung weist in die richtige Richtung, zumal für Fremde, die sonst nur als Ziel unsere Supermarkt-Einkaufsmeile ansteuern. Ja, vielleicht findet so auch einer der neuen Megaliner -immerhin 25 m lang/ 60 t Zuladung - den Weg zu uns!! Doch dafür ist bekanntlich kein „Roter“, sondern ein „Schwarzer“ zuständig. Die Lobeshymnen des Steckalaswald - Schreibers findet man jedenfalls eher selten bei Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern.
In der Hitze des politischen Gefechts ist dem Steckalaswald-Schreiber wohl auch entgangen, dass die GRÜNEN schon vor Jahren mit ihrem Kinderfest auf den Plärrer umgezogen sind – hin zu der grünen Wiese und den Schatten spendenden Bäumen. Wer spricht heute noch von diesen vergangenen, natürlichen Schönheiten?
Erst seit 1984 ist das Frauenfeld bebaut. Bislang ist hier an diesem zentralen Standort noch eine grüne Wiese. Diese wird nicht nur von Kindern als Bolzplatz genutzt, sie dient an Sommerabenden als Jugendtreff, ist Veranstaltungsort für die Hagele oder auch Landeplatz für den Rettungshubschrauber.
Jetzt hat der Besitzer vor, diese Fläche zu bebauen. Geplant ist ein neuer Supermarkt mit einer beeindruckenden Verkaufsfläche von 1400m².
Die Gemeinde hofft zwar zeitlich begrenzt einen Bolzplatz auf den Nebengelände unterbringen zu können, hat aber auch für dessen Verbleib keinen Bestandschutz denn diese Fläche ist nicht im Gemeindeeigentum. Auch für die anderen aufgezählten Nutzungen gibt es hier keine Zukunft, da die verbleibende Restfläche zu klein ist.
Wohin geht es mit dem Frauenfeld?
Eigentlich ist ja alles ganz einfach: Bolzplatz, KIK-Textil-discount und EDEKA-Getränkemarkt kommen weg - die Abrissbirne. Dafür wird ein neuer Super-EDEKA mit 1400 m2 hingestellt Bolzplatz und Jugendtreff werden irgendwo zwischen OBI-Anlieferung und EDEKA-Parkplatz installiert - so ist es angedacht!
Doch wie könnte es weitergehen?
Werden die Auflagen aus der Planfeststellung auch alle eingehalten? Zweifel sind erlaubt, eine Entwarnung sicherlich verfrüht. Dies ist das Fazit von Gemeinderat Klaus Steiner.
Bei der letzten Gemeinderatssitzung lag dem Plenum die jüngste Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes für die Untersuchungen im Bereich der Bauschuttdeponie vor.
Auch wenn die Messsergebnisse über die Schadstoffe in einer Größenordnung liegen, die „typisch für Bauschuttdeponien sind“, so besteht dennoch Anlass zu erhöhter Wachsamkeit, denn im Bereich der Messstelle B8 wurden „auffällige Borgehalte“ gefunden. Dies ist aus 2 Gründen besonders bedenklich: Zum einen sind einige Borverbindungen lt. Wikipedia „hochgradig toxisch“ und zum anderen wurden Borgehalte an einer Stelle gefunden, wo von eigentlich